tools/headless_render_live.py rendert ein Verfahren in QGIS 4.2 offscreen: Daten aus dem oeffentlichen /v2/maps/widmung/<vkz>, zusatz als Text wie beim OAPIF-Provider, Stil aus dem Stil-Erzeuger des Managers (derselbe Code wie auf dem Server), Grafiken und Umschreiben ueber zeichen_katalog. Heraus kommen Bilder bei 1:2000, 1:500 je Schild, 1:5000 und 1:20000. Entstanden am 23.09.2026: die Fragezeichen unter den Schildern und ein gedrehtes Schild, das aufrecht stand, sah man erst im echten Bild, nicht im Quelltext des Stils. Wichtig fuer solche Laeufe: @map_scale gibt es nur mit dem Ausdruckskontext der Karteneinstellungen. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
API_Karte_QGISDemo — Beispiel: Karten-API des VLN Managers aus QGIS ansteuern
Dieses Repository zeigt an einem lauffähigen QGIS-Plugin, wie die
Karten-API des VLN Managers (https://api.flurneuordnung-sachsen.de/v2)
aus QGIS bzw. PyQGIS angesteuert wird: Anmeldung, Laden der
Verfahrens-Layer als editierbare QGIS-Layer und Zurückschreiben der
Änderungen. Es liest und schreibt dieselben Daten, die auch das Web-GIS
(karte.flurneuordnung-sachsen.de) verwendet.
Der Code ist bewusst als Referenz-Implementierung gehalten — wer eine eigene Integration (Plugin, Skript, Processing-Werkzeug) bauen will, findet hier alle Bausteine.
Die Ansteuerung in Kürze
So sieht der minimale Ablauf in PyQGIS aus (vollständige, robuste Fassung in vln_karten/api_client.py):
import json
from qgis.PyQt.QtCore import QUrl
from qgis.PyQt.QtNetwork import QNetworkRequest
from qgis.core import QgsBlockingNetworkRequest
BASE = "https://api.flurneuordnung-sachsen.de/v2"
def request(method, path, payload=None, api_key=None):
req = QNetworkRequest(QUrl(BASE + path))
req.setHeader(QNetworkRequest.KnownHeaders.ContentTypeHeader, "application/json")
if api_key:
req.setRawHeader(b"X-API-Key", api_key.encode())
blk = QgsBlockingNetworkRequest()
body = json.dumps(payload).encode() if payload is not None else b""
getattr(blk, method)(req, *([body] if method != "get" else []))
return json.loads(bytes(blk.reply().content()) or b"null")
# 1) Login: liefert das userauth-Token = API-Key
login = request("post", "/person/login",
{"mail": "...", "password": "..."})
api_key = login["data"]["userauth"]
# 2) Layer lesen: GeoJSON FeatureCollection in EPSG:25833
fc = request("get", "/maps/p41?vkz=22017&limit=2000&offset=0",
api_key=api_key)
# 3) Layer schreiben: PUT ersetzt den kompletten Bestand dieser VKZ!
request("put", "/maps/p41/22017", payload=fc, api_key=api_key)
Die drei Stolpersteine, die das Beispiel-Plugin jeweils sauber löst:
- CRS: Die API liefert/erwartet EPSG:25833 (ETRS89/UTM33),
nicht WGS84 wie in RFC 7946 üblich. GeoJSON-Export aus QGIS daher
mit
QgsJsonExporter.setTransformGeometries(False). - Gemischte Geometrietypen: Eine FeatureCollection kann Punkte,
Linien und Flächen zugleich enthalten — QGIS-Layer können das nicht.
Über die OGC API stellt sich die Frage nicht mehr: der Server bietet
je Sammlung drei Familien an (
-punkt,-linie,-flaeche), und jede wird ein eigener Layer. - PUT ersetzt alles: Der Schreibendpunkt legt einen neuen Snapshot an und ersetzt den kompletten Layer-Bestand der VKZ. Immer den vollständigen Datensatz senden — Teilmengen löschen den Rest serverseitig.
API-Kommunikation
POST /person/login
Body: {"mail": "...", "password": "..."}
Antwort: {"data": {"userauth": "<url_token>", "id": ...}}
userauth = API-Key, danach Header "X-API-Key: <userauth>"
GET /tgen Verfahren/TGs (Auth nötig)
GET /maps/<layer>?vkz=&limit=&offset= Layer lesen, mit Paging
GET /maps/<layer>/{vkz} Layer lesen, ohne Paging
layer: umringe | p41 | st | kas | we
Auth: umringe/p41/st öffentlich, kas/we mit X-API-Key
Antwort: GeoJSON FeatureCollection in EPSG:25833
PUT /maps/<layer>/{vkz} Layer schreiben (Auth nötig)
Body: GeoJSON (ersetzt den Layer dieser VKZ, neuer Snapshot)
Antwort: {"data": {"vkz","layer","art","speicher_id"}, "status":"ok"}
Fehlerformat: RFC 7807 (application/problem+json)
Leerer vkz-Parameter (?vkz=) wird mit HTTP 400 abgelehnt.
OGC API Features — laden, bearbeiten, zurückspeichern (empfohlen)
Seit dem 07.09.2026 spricht die API OGC API Features (Part 1 Core, Part 2 CRS,
Part 3 Queryables, Part 4 CRUD) unter https://api.flurneuordnung-sachsen.de/v2/ogc.
Das ist der Weg für alle, die nur einen Manager-Login haben: QGIS lädt die Layer
nativ, und jede Änderung im Bearbeitungsmodus geht beim Speichern einzeln an die
API (POST/PUT/PATCH/DELETE je Feature) — kein Vollersetzen, kein Memory-Layer.
Ohne Plugin (QGIS 3.28+ / QGIS 4)
-
Layer → Datenquellenverwaltung → WFS / OGC API - Features → Neu
- Name:
VLN Manager, URL:https://api.flurneuordnung-sachsen.de/v2/ogc - Version: OGC API - Features
- Authentifizierung: Basic (E-Mail + Passwort des Managers) — oder Methode
API-Header mit
X-API-Key(Wert = userauth ausPOST /person/loginbzw. einvlnk_…-Schlüssel aus meinVLN → API-Keys)
- Name:
-
Verbinden → die Sammlungen des eigenen Verfahrens erscheinen, z. B.
Sammlung Inhalt Speicher-CRS umringe-27998-flaeche,p41-…,st-…,kas-…,we-…,ngg-…,biotop-…jüngster Stand des Layers (wie im Web-GIS) EPSG:25833 `vorerhebung-27998--punkt -linie -flaeche` `massnahmeblatt-27998-linie -flaeche -punkt` Jede Sammlung gibt es je Geometriefamilie (
-punkt,-linie,-flaeche): QGIS-Layer sind eintypig, die Stände des Web-GIS mischen Punkte, Linien und Flächen. Die Queryables nennen je Familie den Geometrietyp und die Felder — so lassen sich auch leere Layer direkt bearbeiten. Die Basis ohne Suffix (st-27998) ist nicht gelistet, aber lesbar. -
Layer hinzufügen → Bearbeitungsmodus → zeichnen/ändern → Layer-Änderungen speichern. QGIS schickt
Content-Crsmit; die API rechnet in PostGIS um (EPSG:25833 ↔ CRS84).
Wer nur seine Verfahren sieht: Vorsitz, Kassenbetreuer und Stellvertreter der TG;
Verbandsmitarbeiter alle (?vkz= in /ogc/collections grenzt ein).
Mit dem Plugin
Knopf „Layer laden" in der Seitenleiste: legt nach dem Login eine
QGIS-Authentifizierungskonfiguration API-Header (X-API-Key) an — das Passwort
bleibt draußen —, holt GET /ogc/collections?vkz=… und hängt jede Sammlung als
OAPIF-Layer in eine Gruppe „VLN " (Untergruppen Vorerhebung /
Maßnahmenblätter / Verfahren). Code: vln_karten/ogc_layers.py.
from qgis.core import QgsDataSourceUri, QgsVectorLayer
uri = QgsDataSourceUri()
uri.setParam("url", "https://api.flurneuordnung-sachsen.de/v2/ogc")
uri.setParam("typename", "p41-27998-flaeche")
uri.setParam("pagingEnabled", "true")
uri.setParam("srsname", "EPSG:25833")
uri.setAuthConfigId("<authcfg-id>") # APIHeader (X-API-Key) oder Basic
layer = QgsVectorLayer(uri.uri(False), "Plan 41 · 27998 · Flächen", "OAPIF")
Wenn das Laden quälend langsam ist
Nicht die API: ein System-Proxy (PAC-Datei), den macOS nicht ausführen kann, lässt jede Qt-Anfrage in einen Timeout laufen (~10 s statt 0,3 s) — QGIS wirkt dann hängend, obwohl der Server jede Anfrage mit 200 beantwortet. Prüfen und abschalten:
networksetup -getautoproxyurl Wi-Fi # Enabled: Yes + unerreichbare .pac-Datei?
networksetup -setautoproxystate Wi-Fi off # nur wenn im Netz kein Proxy nötig ist
In der QGIS-Meldungsleiste steht dann Execution of PAC script … failed (…-1002).
Stile (QML) — mitgeladen und zurückspeicherbar
Jede Sammlung hat einen Stil: GET …/collections/{cid}/style.qml. Der Server liefert den für
die Sammlung gespeicherten Stil, sonst die Vorlage der Art (kas-*-flaeche gilt für die
Karte alter Stand aller Verfahren), sonst einen erzeugten Standard — kategorisiert nach typ
mit den Farben des Web-GIS (Wege dunkel, Wasser blau, Ökologie grün, Problemstellen rot).
- Plugin: wendet den Stil beim Laden automatisch an. Der Knopf „Stil des aktiven Layers speichern“ in der Seitenleiste schreibt den in QGIS eingestellten Stil zurück; mit dem Häkchen „als Vorlage für alle Verfahren“ (oder gedrückter Umschalttaste) gilt er für die ganze Art.
- Ohne Plugin: Layer → Eigenschaften → Stil → Stil laden … bzw. die QML-Datei von der
URL holen. Zurückschreiben geht per
PUT(z. B.curl -T stil.qml -H "X-API-Key: …"). - Berechtigung: Lesen darf jeder, der die Sammlung sieht. Speichern und Löschen nur
Verbandsmitarbeiter oder Mitglieder der Gruppe
MODUL_KARTENSTIL; sonst HTTP 403. Ob der eigene Zugang darf, steht in der Sammlung alsvln:styleWritableund in der KopfzeileX-Stil-Schreibbarder QML-Antwort.
GET /ogc/collections/{cid}/style.qml Stil (Kopfzeile X-Stil-Quelle: sammlung|vorlage|standard)
PUT /ogc/collections/{cid}/style.qml[?vorlage=1] Stil speichern (Gruppe MODUL_KARTENSTIL)
DELETE /ogc/collections/{cid}/style.qml[?vorlage=1] gespeicherten Stil entfernen
Regeln beim Schreiben
- Geometriefamilie: in
…-punktnur Punkte, in…-linienur Linien, in…-flaechenur Flächen (sonst HTTP 400). - Verfahrens-Layer: Änderungen landen in place im jüngsten Stand; fehlt ein Stand, legt der erste Schreibzugriff ihn an. Das Web-GIS speichert weiterhin als neuer Stand — beide treffen sich am jüngsten.
- Vorerhebung: nur Status „bearbeitung" ist schreibbar (sonst HTTP 423).
- Maßnahmenblatt:
fid = <Blatt-UUID>:<n>. Neues Feature mitblatt_uuidhängt eine Geometrie an ein Blatt; mitblatt_typ(pflanzung|wasserbau|wegebau|entsiegelung) +blatt_name(+blatt_mkz) entsteht ein neues Blatt.blatt_*-Attribute ändern die Blatt-Spalten, alles andere die Geometrie-Eigenschaften. - Fehler kommen als RFC 7807 (
application/problem+json); ohne Anmeldung 401 mitWWW-Authenticate: Basic— QGIS fragt dann selbst nach dem Login.
GET /ogc Landing Page (öffentlich)
GET /ogc/conformance Konformitätsklassen (öffentlich)
GET /ogc/collections[?vkz=] Sammlungen des Nutzers
GET /ogc/collections/{cid} Sammlung: crs, storageCrs, extent
GET /ogc/collections/{cid}/queryables
GET /ogc/collections/{cid}/items ?limit&offset&bbox&bbox-crs&crs → FeatureCollection
GET /ogc/collections/{cid}/items/{fid}
POST /ogc/collections/{cid}/items Feature | FeatureCollection → 201 {ids}
PUT /ogc/collections/{cid}/items/{fid} → 204
PATCH /ogc/collections/{cid}/items/{fid} Eigenschaften mergen, Geometrie optional → 204
DELETE /ogc/collections/{cid}/items/{fid} → 204
CRS-URIs: http://www.opengis.net/def/crs/OGC/1.3/CRS84 (Vorgabe),
http://www.opengis.net/def/crs/EPSG/0/25833
Verifiziert mit QGIS 4.2 (headless)
tools/headless_ogc_test.py treibt das installierte QGIS ohne
Oberfläche (PyQGIS, QT_QPA_PLATFORM=offscreen) gegen die API: Layer laden, Feature anlegen,
Attribut und Geometrie ändern, löschen — für einen Verfahrens-Layer und ein Maßnahmenblatt,
jeder Schritt per API gegengeprüft. Stand 07.09.2026: 0 Fehler mit QGIS 4.2.0. Was QGIS
dafür vom Server braucht (und die API liefert): service-desc-Link auf ein OpenAPI-Dokument,
Part-5-Schema für Felder/Geometrietyp, OPTIONS …/items mit Allow, PATCH als JSON Merge Patch.
Das Beispiel-Plugin
Das Plugin macht den kompletten Arbeitsablauf in der QGIS-Oberfläche erlebbar:
- Login beim Start: ohne gespeicherten API-Key zeigt das Plugin nach dem QGIS-Start
gleich den Anmeldedialog (E-Mail/Passwort). Der Login liefert das
userauth-Token; das Plugin speichert nur dieses Token (QSettingsvln_karten/api_key), nie das Passwort, und nutzt es in jeder weiteren Sitzung. „Abmelden“ löscht es. - Einmaliger Login (E-Mail/Passwort) — der API-Key wird in den QGIS-Einstellungen gespeichert und über QGIS-Neustarts hinweg wiederverwendet; bei 401/403 öffnet sich der Anmeldedialog erneut.
- Seitenleiste rechts (andockbar, seit 08.09.2026 anstelle der Werkzeugleiste):
Anmeldung, Verfahrensliste aus
GET /tgenmit Suchfeld, Lade- und Speicherknöpfe, Statuszeile. Wieder einblenden über Web → VLN Karten → Seitenleiste anzeigen. - Verfahrens-Auswahl gemerkt je QGIS-Projektdatei.
- Speichern: über die OGC API schreibt QGIS jede Änderung einzeln zurück (Part 4);
der Knopf „Änderungen speichern" schließt die offenen Bearbeitungssitzungen aller
geladenen VLN-Layer auf einmal. Der frühere GeoJSON-Weg (ganze Layer laden und als Ganzes
hochladen) ist am 08.09.2026 entfallen — samt
layer_manager.pyund den beiden Client-Methoden dafür. - Ladezeit: jede Sammlung kostet beim Anlegen rund eine halbe Sekunde — der
OAPIF-Provider fragt Sammlung, Schema, Stil,
OPTIONSund die erste Seite ab, nacheinander und blockierend. Zwei Gegenmittel:vorwaermen()holt vorab alle diese Antworten gleichzeitig (unter 1,5 s), und die Häkchen in der Seitenleiste laden nur die gewünschten Gruppen. Gemessen am 08.09.2026 (Berbisdorf, 27 Sammlungen): 20,5 s ohne, 14,2 s mit Vorwärmen; nur Verfahren 11,1 s (21 Layer), nur Vorerhebung oder nur Maßnahmenblätter je 1,6 s (3 Layer). Nicht parallel: ein in einem Python-Thread gebauter OAPIF-Layer stürzt beim erstengetFeatures()ab (Segfault, gemessen) — der Provider gehört dem Thread, der ihn erzeugt hat.
| Datei | Zweck |
|---|---|
| vln_karten/plugin.py | Ablaufsteuerung: Anmeldung, Laden, Speichern, Hochladen, DATASETS-Registry |
| vln_karten/panel.py | Seitenleiste (Anmeldung, Verfahrensfilter, Knöpfe, Statuszeile) |
| vln_karten/api_client.py | HTTP-Client: Login, Paging-Loader, PUT, RFC-7807-Fehler |
| vln_karten/ogc_layers.py | OGC API Features: Auth-Konfiguration (API-Header), Sammlungen → OAPIF-Layer |
| vln_karten/login_dialog.py | Anmeldedialog |
| vln_karten/metadata.txt | QGIS-Plugin-Metadaten |
Installation
Voraussetzung: QGIS 3.22+ oder QGIS 4 (Qt6/PyQt6 — der Code
nutzt scoped Enums und exec()), plus ein VLN-Manager-Konto.
Für Anwender: über das VLN-Plugin-Verzeichnis
Erweiterungen → Erweiterungen verwalten → Einstellungen → Hinzufügen, Name „VLN“, Adresse:
https://api.flurneuordnung-sachsen.de/v2/qgis/plugins.xml
Danach unter Alle nach „VLN Karten“ suchen und installieren
(experimentelle Erweiterungen zulassen). Neue Fassungen bietet QGIS von
sich aus an. Das Paket baut python3 tools/baue_paket.py; ZIP und
plugins.xml gehören danach in den Manager nach api/qgis/.
Zum Entwickeln: Ordner verlinken
git clone https://entwicklung.flurneuordnung-sachsen.de/VLN_SN/API_Karte_QGISDemo.git
cd API_Karte_QGISDemo
# macOS, QGIS 4 (bei QGIS 3: "QGIS4" durch "QGIS3" ersetzen):
ln -s "$PWD/vln_karten" \
~/Library/Application\ Support/QGIS/QGIS4/profiles/default/python/plugins/vln_karten
# Linux: ~/.local/share/QGIS/QGIS4/profiles/default/python/plugins/
# Windows: %APPDATA%\QGIS\QGIS4\profiles\default\python\plugins\
Dann QGIS starten und unter Erweiterungen → Erweiterungen verwalten „VLN Karten“ aktivieren (experimentelle Erweiterungen zulassen). Beim Entwickeln hilft das Plugin Plugin Reloader — Codeänderungen wirken dann ohne QGIS-Neustart.
Verkehrszeichen und Widmungen
Die Sammlungen widmung-<vkz>-punkt (Schilder) und -linie (Widmungen)
führen den Bestand des Verfahrens; blattzeichen-<vkz> führt die
neuen Zeichen am Weg eines Maßnahmenblatts (sie liegen im Blatt, ein
neues Zeichen braucht darum blatt_uuid). Beides ist über die OGC API
voll bearbeitbar.
Den Stil liefert der Server fertig: Schildgrafik statt Kreis, gedreht
nach drehung, Größe nach groesse, bis zu zwei Zusatzzeichen darunter;
Widmungslinien nach Straßenklasse eingefärbt, Strichmuster nach Zustand,
Änderungen seitlich versetzt. Ab 1:2500 wird aus dem Schild eine Marke,
ab 1:10000 ein Punkt — sonst liegt über einem großen Verfahren nur noch
ein Haufen.
Die Grafiken kommen von der API (/v2/zeichen/svg/<code>.svg, Katalog
unter /v2/zeichen/katalog.json, beides öffentlich). Das Plugin legt sie
beim Laden im QGIS-Profil ab (<Profil>/svg/vln/) und schreibt den Stil
auf diesen Ordner um; fehlt eine Datei, bleibt die Serveradresse stehen.
Gesetzt wird wie im Web: in der Seitenleiste unter Verkehrszeichen setzen ein Schild wählen (Suche nach Nummer oder Name), dann Schild setzen einschalten — erster Klick Standort, zweiter Klick Blickrichtung. Zusatzzeichen hängt das gewählte Zusatzzeichen an ein vorhandenes Schild (höchstens zwei). Für Zeichen am Weg eines Blattes oben das Blatt auswählen; in der Verfahrenskarte bleibt die Auswahl leer. Zum Drehen vorhandener Schilder taugt auch das QGIS-Bordwerkzeug Punktsymbole drehen, weil der Stil die Drehung datendefiniert führt.
Hinweise für eigene Integrationen
QgsBlockingNetworkRequeststattrequests/urllibverwenden — damit greifen Proxy- und Zertifikatseinstellungen aus QGIS.- Der API-Key wird im Beispiel unverschlüsselt in QSettings abgelegt;
für Produktivcode bietet sich der QGIS-Authentifizierungsmanager an
(
QgsApplication.authManager()). - Requests laufen im Beispiel synchron (blockierend); für große
Datensätze auf
QgsNetworkAccessManagermit Tasks wechseln. - Features ohne Geometrie landen beim Laden in einem Tabellen-Layer
„ohne Geometrie“; Geometrien werden beim Hochladen als Multi-Typen
gesendet (
ST_GeomFromGeoJSONakzeptiert beides).