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Projektwissen/docs/wissen/alkis/gid6/objektart_AX_BesondereFlurstuecksgrenze.md
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DanielandClaude Sonnet 5 f41666b3d6 ALKIS-Objektartenkatalog als Wissensbasis fuer GID6 und GID7 angelegt
Atomare Markdown-Wissensdateien je Objektart/Datentyp (Beschreibung, Attribute,
Codelisten, Bildungsregeln, Konsistenzbedingungen, Relationen inkl. Gegenrolle),
maschinell erzeugt aus den ADV-Katalog-XML unter referenz/alkis/ (unversioniert).

Zwei getrennte Baeume, weil operativ noch GID6 laeuft und GID7 erst der Zielstand
ist: docs/wissen/alkis/gid6/ (189 Klassen, WFS-Produktivstand, fuer Plugin-Code
massgeblich) und docs/wissen/alkis/gid7/ (209 Klassen, kuenftige Umstellung).

Vererbung wird nicht in jede Datei hineinkopiert (Drift-/Tokenrisiko), sondern per
Inline-Hinweis auf die Oberklasse referenziert plus on-demand ueber
_werkzeuge/parse_alkis.py resolve aufgeloest; ein diff-Modus vergleicht eine
Klasse zwischen beiden Versionen. alkis_objektarten.md verweist jetzt auf beide
Versionsbaeume.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-14 09:55:27 +02:00

3.5 KiB

AX_BesondereFlurstuecksgrenze (11002)

  • Version: AAA-Anwendungsschema 6.0.1 (Produktivstand)
  • Art: Objektart
  • Objektartenbereich: Flurstücke, Lage, Punkte (10000)
  • Objektartengruppe: Angaben zum Flurstück (11000)
  • Oberklassen: TA_CurveComponent
  • Wird typisiert durch: REO (Objekttyp-Code, z. B. REO=Realobjekt, ZUSO=zusammengesetztes Objekt)

Beschreibung

[E] 'Besondere Flurstücksgrenze' ist ein Teil der Grenzlinie eines Flurstücks, der von genau zwei benachbarten Grenzpunkten begrenzt wird und für den besondere Informationen vorliegen.

Konsistenzbedingungen

  • Die 'Besondere Flurstücksgrenze' ist identisch mit 1 bis n Kanten der Masche, die zur Vermittlung des Raumbezugs des entsprechenden 'Flurstücks' beiträgt. Bei der Attributart 'Art der Flurstücksgrenze' ist für die Wertearten 3000, 7003 und 7102 die Übereinstimmung mit den Informationen im Flurstückskennzeichen sicherzustellen. Wird bei der Attributart 'Art der Flurstücksgrenze' die Werteart 2001 (Nicht festgestellte Grenze) generell nicht erfasst, sind die Grenzen des Flurstücks nur durch den Raumbezug des Flurstücks definiert und es erfolgt grundsätzlich keine Aussage hinsichtlich der Feststellung der Grenze. Gegebenenfalls ist in den länderspezifischen Ausgaben darauf hinzuweisen.

Attribute

Attribut Kennung Kardinalität Typ Objektbildend Retired
artDerFlurstuecksgrenze ARF 1..* AX_ArtDerFlurstuecksgrenze_BesondereFlurstuecksgrenze false

Attribut artDerFlurstuecksgrenze (ARF)

'Art der Flurstücksgrenze ' ist die Benennung der besonderen Information zur Flurstücksgrenze. Es sind jeweils alle Funktionen, die eine Flurstücksgrenze in sich vereinigt, auch explizit zu führen.

Wertebereich (Codeliste):

Code Bedeutung Beschreibung
1000 Strittige Grenze
2001 Nicht festgestellte Grenze
2002 Verwaltungsstreitverfahren (Grenze)
2003 Mittellinie in Gewässern
2004 Flurstücksgrenze nicht feststellbar Eine "nicht feststellbare Flurstücksgrenze" ist eine bisher nicht festgestellte Flurstücksgrenze, die nach den Daten des Liegenschaftskatasters nicht mit einer für die Grenzfeststellung erforderlichen Genauigkeit und Zuverlässigkeit in die Örtlichkeit übertragen werden kann und für die ein öffentlich-rechtlicher Grenzfeststellungsvertrag zwischen den Eigentümern mangels (positiver) Einigung nicht zustande kommt. Die fehlende Einigung bedeutet nicht zwangsläufig, dass sich die jeweiligen Eigentümer zivilrechtlich streiten.
2010 Topographische Grenzeinrichtung
2100 Topographische Gewaesserbegrenzung
2500 Grenze der Region
3000 Grenze der Flur
7003 Grenze der Gemarkung
7101 Grenze der Bundesrepublik Deutschland
7102 Grenze des Bundeslandes
7103 Grenze des Regierungsbezirks
7104 Grenze des Landkreises
7106 Grenze der Gemeinde
7107 Grenze des Gemeindeteils
7108 Grenze der Verwaltungsgemeinschaft

Hinweise für Tests

  • Pflichtattribute (Kardinalität 1 oder 1..*): artDerFlurstuecksgrenze — Testfälle für Validierung bei Fehlen sinnvoll.
  • Attribute mit Codeliste: artDerFlurstuecksgrenze — Testfälle für gültige und ungültige Codes.
  • Mehrfach belegbare Attribute: artDerFlurstuecksgrenze — Testfälle mit 0, 1 und mehreren Werten.
  • Konsistenzbedingungen oben je als eigener Testfall (Positiv- und Verletzungsfall) sinnvoll.