Erster Stand des Repositories AG_QGIS/Projektwissen (bisher Arbeitstitel "Workspace", ADR 0006). Der lokale Ordner heisst weiter AG_QGIS, weil darin auch die Plugin-Klone liegen. Git verbindlich (ADR 0007), aus dem bisherigen Wiki-Konzept entwickelt: - docs/leitfaden/05_git_arbeitsweise.md mit Kanal-Kette, Branch-Namen und Gitea-Branch-Schutz. - Der Einstiegspunkt eines Fixes richtet sich nach dem Kanal, in dem der Fehler sitzt; ein Fix an testing oder stable ist erst mit der Rueckfuehrung nach unten abgeschlossen. Das fehlte bisher. - Der stabile Kanal heisst stable, nicht main: der Release-Workflow in Repository:hidden/workflows fuehrt git checkout "$CHANNEL" aus, der Branchname muss also dem Kanalnamen entsprechen. Er existiert in keinem Plugin-Repo und ist vom Maintainer anzulegen. - Der Mensch drueckt ab: .claude/settings.json sperrt push, merge, tag. - scripts/hallo.py und /hallo holen den Stand aller Klone, per Fast-Forward wo gefahrlos; nie mergen, stashen oder verwerfen. Ticketzugriff: - scripts/gitea.py liest Issues, Kommentare und PRs ueber die oeffentliche API, ohne Token, nur GET. Schreibendes nur als Entwurf in entwuerfe/. - Skill sn-ticket. Tests (ADR 0009): - docs/leitfaden/06_tests.md: Testebenen, Testpflicht, und wie eine Fachperson beurteilt, ob Tests fachlich sinnvoll sind. - scripts/testkatalog.py erzeugt docs/tests/testkatalog.md per ast-Parsing, ohne Import und ohne QGIS. Befund: nur 100 von 332 Tests haben einen Docstring, sn_basis keinen einzigen von 87. - Vorlage und erste Testkonzept-Seite mit Mermaid. Dabei gefunden und gegen origin geprueft: _ermittle_gebietstyp_aus_fbschl hat keinen Test, obwohl PR #44/#45 genau diese Funktion tolerant gemacht hat. - docs/konzept/07_qgis_tests_plan.md: Stufenplan fuer Tests gegen echtes QGIS. Dabei aufgefallen: QGIS 3.40 ist seit Januar 2026 End of Life, qgis_min steht aber noch darauf. Werkzeuge (ADR 0008): - 04_werkzeuge_einrichten.md nur noch Claude Code als CLI und in VS Code. - .vscode/ entfernt, brauchbare Einstellungen als persoenliche Vorlage. Ausserdem: README als Einstieg neu aufgebaut, Mermaid-Diagramm in schnittstellen.md repariert (unmaskierte Klammern, rendert seither nicht). Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
1.0 KiB
0005 – Grundlegendes Refactoring erst nach grüner Baseline und festgeschriebenen Verträgen
Status: vorgeschlagen · Datum: 2026-09-02 · Beteiligte: AG QGIS
Kontext
Der Code ist gewachsen (zehn Dateien über 600 Zeilen, implizite Verträge, rote Tests). Ein Umbau jetzt würde Wissen zerstören, das nur im Code steht, und wäre nicht durch Tests abgesichert.
Entscheidung
Reihenfolge: (1) Workspace und Wissensbasis, (2) Tests mit Baseline und CI, Rot→Grün, (3) Verträge festschreiben (Abhängigkeiten, Variablen, Linkliste, Manifest), (4) Refactoring-Konzept mit Zielarchitektur und Scheiben, erst dann (5) Umbau. Bis dahin gilt „kein Refactoring nebenbei“; strukturelle Änderungen brauchen ein Issue.
Folgen
Fachliche Weiterentwicklung bleibt möglich. Die Fachschale-Idee des Alternativansatzes wird im Refactoring-Konzept bewertet, nicht vorher eingebaut.
Verworfene Alternativen
Sofortiges Refactoring (Risiko); Neuentwicklung auf Basis des Alternativansatzes (verwirft 29 500 Zeilen Fachlogik).