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Projektwissen/docs/wissen/fallstricke.md
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DanielandClaude Opus 5.5 5e87f2367e Anzeige für den Eigentümer und Korrekturen (Verfahrensgebiet #56) dokumentiert
Testkonzept docs/tests/verfahrensgebiet-eigentuemer-anzeige.md,
Fallstricke (Korrektur-CSV mit Personendaten, Fenster auf bestimmtem
Bildschirm öffnen), Modulkarte und Testkatalog.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-06 13:27:15 +02:00

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Fallstricke und Erkenntnisse

Gemeinsames Gedächtnis: Dinge, die man nicht aus dem Code ablesen kann und die schon einmal Zeit gekostet haben. Kurz, konkret, mit Datum und Quelle. Neue Einträge oben in der passenden Rubrik. Veraltetes löschen, nicht auskommentieren.

Umgebung und Werkzeuge

  • qt_wrapper meldet unter QGIS 3.44 QT_VERSION == 6, obwohl Qt5 läuft. Der „PyQt6“-Zweig importiert qgis.PyQt, das unter QGIS 3 PyQt5 ist; die Qt6-Schreibweise der Enums (Qt.ItemFlag.ItemIsUserCheckable) funktioniert mit PyQt 5.15 trotzdem. QT_VERSION also nicht als Qt-Hauptversion verstehen, nur als „echtes Qt (≠ 0)“. (02.10.2026, QGIS 3.44.4 geprüft, Basis #88)
  • Lücken im Mock-Modus: QgsGeometry hat im Mock kein fromRect, QgsLayoutPoint/QgsLayoutSize haben x/width als Attribute statt als Methoden; QgsRectangle hatte bis Basis #88 gar keinen Mock. Tests patchen solche Stellen gezielt, statt die Produktionsfunktion umzubauen. (02.10.2026)
  • QGIS 3.40 ist seit Januar 2026 End of Life. Aktueller LTR ist 3.44, Stable 4.2 (wird 25.09.2026 LTR). workspace.toml und alle metadata.template stehen noch auf 3.40 – offene Produktentscheidung, siehe docs/konzept/07_qgis_tests_plan.md Abschnitt 2. (04.09.2026, QGIS-Release-Fahrplan)
  • Zwei Qt-Welten. QGIS 3.40/3.44 laufen mit Qt5/PyQt5, QGIS 4 mit Qt6/PyQt6. qt_wrapper lädt PyQt6 zuerst, dann PyQt5, sonst Mock. Enum-Zugriffe unterscheiden sich (Qt.AlignmentFlag.AlignTop statt Qt.AlignTop), deshalb nur Wrapper-Aliase verwenden. (09/2026, Code)
  • Mock-Modus ist kein QGIS. python scripts/run_tests.py läuft in Sekunden, prüft aber nur Logik gegen Mock-Klassen. Geometrieoperationen, WFS, Layouts und Signale müssen in QGIS geprüft werden (tests/test_qgis.bat unter Windows). Manuelle QGIS-Tests im PR dokumentieren. (09/2026)
  • openpyxl ist eine harte Abhängigkeit von sn_basis (Excel-Import) und unter Linux-QGIS oft nicht installiert (Issue Verfahrensgebiet #21). requests ist nur optionaler Fallback. Es gibt keine requirements.txt. (09/2026)
  • QGIS lädt Plugins in nicht garantierter Reihenfolge. Fachplugins dürfen in initGui() nicht davon ausgehen, dass sn_basis fertig ist; sn_basis ruft initGui() aller sn_* nach. (Code main.py)
  • Exit-Crash unter QGIS 3.40 entstand durch nicht getrennte Projektsignale beim Unload. Regel: jeder Tab/Manager, der Signale verbindet, bietet cleanup()/teardown_...() und wird beim Schließen aufgerufen. (Basis, assets/plan-qgis340ExitCrashFix.prompt.md)
  • docs/tests/testkatalog.html (Dashboard „Prüfstand") lädt Mermaid von cdnjs.cloudflare.com. Ohne Internetverbindung beim Öffnen bleiben die Baumdiagramme leer, Text/Tabellen/Filter funktionieren trotzdem (kein Server nötig, einfach lokal im Browser öffnen). Erzeugt zusammen mit testkatalog.md durch python scripts/testkatalog.py; beide Dateien müssen zueinander passen (--pruefen prüft beide). (09/2026)
  • .vscode/ gehört nicht ins Repository. Im Projektwissen wurde er am 04.09.2026 entfernt; brauchbare Einstellungen stehen jetzt in docs/leitfaden/04_werkzeuge_einrichten.md Abschnitt 4.2 zum Kopieren in die Benutzereinstellungen. In Plugin_SN_Basis, Plugin_SN_Plan41, Plugin_SN_Verfahrensgebiet und Plugin_SN_Widmung liegt er noch und enthält Pfade eines einzelnen Arbeitsplatzes (OSGeo-Installationspfad, persönliches Benutzerprofil) – nicht als Vorgabe verstehen. (09/2026)

QGIS-Tests (geplant, siehe docs/konzept/07_qgis_tests_plan.md)

  • Spike/Abnahme ohne QGIS-Oberfläche: Skript mit QT_QPA_PLATFORM=offscreen über python-qgis.bat starten, das Plugin-Repo per Junction (mklink /J <tmp>\sn_basis <Plugin_SN_Basis>) unter dem Paketnamen in sys.path legen. Für Widgets und Dialoge QgsApplication([], True) (mit GUI) – ohne GUI stürzt z. B. QgsSymbolLayerUtils.symbolPreviewIcon ab. Modale Dialoge: exec_dialog patchen und im Ersatz die Widgets prüfen. Layout-Ergebnis mit QgsLayoutExporter.renderRegionToImage als PNG ansehen; ohne installierte Schriften erscheinen Texte als Kästchen. exportToImage liefert bei Erfolg 0. (02.10.2026, Basis #88)

  • QT_QPA_PLATFORM=offscreen muss gesetzt sein, bevor die QgsApplication erzeugt wird. Danach wirkt es nicht mehr. (04.09.2026, Recherche)

  • qgis.utils.iface ist nach start_app() None. Entweder pytest-qgis verwenden (patcht automatisch) oder selbst qgis.utils.iface = get_iface() setzen – und keine Module zu früh importieren. (04.09.2026)

  • QgsProject.instance() ist global. Ohne Aufräumen zwischen den Tests beeinflussen sie sich gegenseitig. (04.09.2026)

  • Abstürze beim Beenden sind ein bekanntes QGIS-Thema, wenn Layer- oder Canvas-Objekte noch referenziert werden. Gegenmittel: pytest-qgis oder --qgis_disable_exit. (04.09.2026)

  • QgisTestCase.render_layout_check() ist für Plugins nicht nutzbar: es sucht Referenzbilder in einem einkompilierten Pfad des QGIS-Quellbaums. Nur QgsRenderChecker bietet setControlImagePath(). Referenzbilder immer im CI-Container erzeugen, nie unter Windows (Font- und Antialiasing-Unterschiede). (04.09.2026)

  • Modale Dialoge blockieren den Test. Reihenfolge der Gegenmittel: modalen Aufruf per monkeypatch ersetzen, open() statt exec(), erst zuletzt QTimer.singleShot. (04.09.2026)

  • Unter Windows nur python-qgis.bat/python-qgis-ltr.bat verwenden – ein normales python -m pytest findet die QGIS-Bindings nicht. (04.09.2026)

  • Gitea ordnet Commits über die E-Mail-Adresse zu. Stimmt user.email nicht mit einer im Gitea-Konto hinterlegten Adresse überein, erscheinen die Commits ohne Zuordnung zum Benutzer. Für dieses Projekt gilt die dienstliche Adresse (@lfulg.sachsen.de). Wer den Rechner auch privat nutzt, setzt sie je Repository mit git config --local statt global. Nachträglich nur durch Umschreiben der Historie korrigierbar. (04.09.2026)

Release und Versionen

  • Der Release-Workflow baut den Kopf des Kanal-Branches, nicht den getaggten Commit (git checkout "$CHANNEL" in Repository:hidden/workflows). Tag nur setzen, wenn der Kanal-Branch auf dem gewünschten Stand ist. (09/2026)
  • metadata.txt nie von Hand pflegen. Sie wird beim Release aus .gitea/templates/metadata.template erzeugt. Die im Repo liegende Datei ist ein Abbild des letzten Builds und kann irreführende Versionen/URLs zeigen (Issue Verfahrensgebiet #26). (09/2026)
  • Stable-Kanal ist leer, ein Branch dafür existiert nicht; ein Tag ohne Suffix würde derzeit fehlschlagen. Der Branch muss exakt stable heißen, weil der Release-Workflow in Repository:hidden/workflows git checkout "$CHANNEL" ausführt und $CHANNEL aus dem Tag-Suffix stammt. Anlegen: docs/konzept/08_repo_einrichten.md (ADR 0007). (04.09.2026, Workflow gelesen)
  • Repo-Name ≠ Paketname. Plugin_SN_Basis wird als sn_basis installiert (Gitea-Variable ZIP_FOLDER). Importe im Code verwenden immer den Paketnamen.
  • Bekannte Metadata-Fehler: Plan41-Template verweist auf Plugin_Test_Action als Repository; FLT-Template auf Plugin_SN_Neu; Widmung trägt Version 4711-unstable. (Gesamtüberblick 09/2026)
  • Workspace-Dateien in Release-ZIPs. Der rsync-Schritt schließt nur .git, .gitea, .gitignore, __pycache__ aus. AGENTS.md, CLAUDE.md, .agents/, .claude/, docs/, tests/ werden mit ausgeliefert, bis die Excludes ergänzt sind (offener Punkt).

Daten und Dienste

  • Punktlinien aus Mapbox-Styles sind in QGIS unsichtbar. basemap.de (wie viele MapLibre-Stile) zeichnet Punktlinien als line-dasharray mit Strichlänge 0 und line-cap: round. QGIS übernimmt das beim Import 1:1, Qt zeichnet Striche der Länge 0 aber gar nicht – auch nicht als Punkt, weder in der Karte noch in der Legende. Betroffen sind bei basemap.de 12 Styles (Baumreihe, Hecke, Durchlass, Seilbahnen …). Abhilfe: Strichlänge 0 durch 0,01 ersetzen (sn_basis.modules.basemap_stilkorrektur). Beim Prüfen solcher Effekte die Beschriftung abschalten – sonst zählen Labels als „sichtbare Pixel“. (02.10.2026, QGIS 3.44 / PyQt 5.15, Basis #90; QGIS 4 ungeprüft)
  • basemap.de-Vektorkacheln (Basis #88): QGIS zeigt für Vektorkachel-Layer keine Legende. Objekte im Gebiet liefert QgsVectorTileLayer.selectByGeometry() (lädt die Kacheln selbst; getRawTile ist in Python gesperrt). Kacheln enden bei Zoom 15. Der Renderer prüft Styles mit scaleToZoomLevel(maßstab, False) und setzt @vector_tile_zoom = scaleToZoom(maßstab) – diese Variable fehlt in der Legende, zoomabhängige Strichmuster sind dort sonst unsichtbar. Beim Import der Style-JSON werden Beschriftungen zu Labeling (Hausnummern = Labeling-Style Hauskoordinate), Nummer_*-Schilder zu Renderer-Symbolen, fill-extrusion (3D) entfällt. Der Legendenkatalog sn_basis/data/basemap_legende.json gehört zur Style-Version bm_web_col v2; nach einer neuen Version python modules/basemap_katalog.py laufen lassen und Meldungen prüfen. Eine QML-Stilvorlage des Layers ist rund 3,7 MB groß. (02.10.2026)
  • symbol_stile im Basemap-Legendenkatalog müssen alle Zoomstufen abdecken (Basis #98). Viele basemap.de-Styles gelten nur in einem Zoombereich (z. B. *_Autobahn_getrennt bis Zoom 13, ab Zoom 14 *_Autobahn_getrennt_Fahrbahnachse). Ist bei der Druck-Zoomstufe kein symbol_stil aktiv, nimmt waehle_symbolnamen den ersten getroffenen Style – oft nur die graue Kontur. Deshalb je Zoombereich ein Kontur-/Decker-Paar eintragen; inaktive werden übergangen. Lücken findet ein Abgleich der minzoom/maxzoom der Style-JSON mit dem Katalog. Weitere Lücken im Druckbereich (Stand 06.10.2026): „Straße im Tunnel“ ab Zoom 14, „Biosphärenreservat“ ab Zoom 11. (06.10.2026)
  • basemap.de-Themen (Basis #100): Angeboten werden Farbe (bm_web_col), Grau (bm_web_gry) und Relief (bm_web_top); bm_web_bin liegt auf dem Server, steht aber nicht auf basemap.de. Farbe und Grau nutzen nur die Kachelquelle bm_web_de_3857. Relief braucht zusätzlich die Höhenlinien-Kacheln bm_web_hl_de_3857 und zwei WMS-Schummerungen – ein einzelner QGIS-Vektorkachel-Layer hat nur eine Kachelquelle, Relief ist deshalb vorerst nicht im Themen-Dropdown. Style-Version der JSONs am 05.10.2026: basemapde:style-version 5.1.0.
  • QGIS kennt kein „Darstellung geändert“-Kennzeichen pro Layer. Für ungespeicherte Änderungen am Thema wird deshalb ein Prüfwert der QML (Symbologie + Beschriftung, ohne version-Attribut) als Layer-Eigenschaft gemerkt und vor dem Themenwechsel verglichen (basemap_themen.aenderungsstand). Die Berechnung schreibt die rund 3,7 MB große QML in eine temporäre Datei. Dieselbe Darstellung ergibt in QGIS dieselbe QML, der Prüfwert ist also stabil (manueller QGIS-Test 05.10.2026). Auch „Punktlinien korrigieren“ zählt als Änderung. (05.10.2026)
  • basemap.de P10 Vektor ist kein Kacheldienst (Basis #102). Es ist ein bundesweites GeoPackage (60,3 GB, 40 Tabellen, EPSG:25832, Beta vom 14.08.2026, optimiert für QGIS 3.44.8). Die Basemap-Werkzeuge in sn_basis (Erkennung, selectByGeometry, Legendenkatalog nach Style-IDs, Stilvorlagen über renderer().styles()) setzen Vektorkacheln voraus und greifen dort nicht; die QGIS-Legende funktioniert dagegen selbst. Weitere Befunde der Prüfung vom 06.10.2026:
    • Stile gibt es nicht als layer_styles, sondern als ein in qgis_projects eingebettetes QGIS-Projekt (29 Layer). Farbe/Grau steuert die Projektvariable @project_theme ('gry') zusammen mit 73 benannten Projektfarben (project_color_object('Seeblau'|'Seeblau_gry')). Wer nur die Layerstile übernimmt, verliert die Farben.
    • Direktes Lesen aus dem Netz (/vsicurl/) ist zu langsam: Die Objekte liegen in der Datei nicht räumlich sortiert, 3 × 3 km und 5 Layer kosteten rund 3 900 Teilabrufe (etwa 8 min); nach einigen tausend Abrufen trennt der Server die Verbindung. Nur nach vollständigem Download zuschneiden; ogr2ogr kopiert qgis_projects voraussichtlich nicht mit.
    • Die Beta-Lizenz erlaubt die Nutzung nur „zu Testzwecken“ (Nr. 2.2). (06.10.2026)
  • WFS-Beschränkungen der sächsischen ALKIS-Dienste: POST/GML-Filter werden blockiert, URL-Länge ist begrenzt, serverseitige Feature-Limits. Deshalb arbeiten Flurstücks- und Grenzpunktabrufe mit BBOX, gemarkungsweisen Batches und Nutzerdialogen. Nicht „vereinfachen“, ohne das gegen den Dienst zu testen. Vollständig mit erprobten Anfragen: docs/wissen/wfs_dienste.md, Objektarten/Attribute: docs/wissen/alkis_objektarten.md. (Verfahrensgebiet, Code)
  • Zwei Linklisten. Zentrale Linkliste/linkliste.csv (Spalten id;gruppe;ebene;inhalt;url;provider;stil) und die vom Plugin genutzte Plugin_SN_Plan41/assets/Linkliste.xlsx (ident, gruppe, kartenebene, inhalt, link, provider, stildatei) sind nicht verbunden. Änderungen an Diensten in beiden nachziehen, bis die Zusammenführung entschieden ist. (09/2026)
  • ArcGIS-REST-Layer nicht nach Nummer deuten. Gleiche Layer-URLs werden in der Linkliste und im Alternativansatz unterschiedlich benannt; Bedeutung und Geometrie immer gegen die Dienstmetadaten prüfen. (Vergleich Alternativansatz 09/2026)
  • CRS: Plan41 und VLN-API arbeiten in EPSG:25833. Der Alternativansatz erzeugt EPSG:25832. Für neue Layer 25833 verwenden, bis eine Entscheidung dokumentiert ist.
  • Shape-Import erwartet Feld FBSchl mit 901/10110F (Neuordnungsgebiet) oder 901/10120F (Neuvermessungsgebiet). Exporte mit abweichendem Feldnamen (FBSchl.) wurden bis 26.8.3 abgewiesen; seit PR Verfahrensgebiet #45 (02.09.2026, 26.8.4-unstable) ist die Feldsuche tolerant. Neue Exportvarianten trotzdem gegen die Erkennung testen.
  • Eigentümerdaten sind personenbezogen (Verfahrensgebiet #56). Der Serienbriefexport wird vom Anwender von Hand als CSV-Layer geladen; das Plugin liest ihn nur. Namen und Anschriften gehören nicht in print, Meldungsleiste, Projektvariablen oder Testdaten (Tests nutzen erfundene Namen, test_suche_gibt_nichts_aus prüft die Konsole). Ein gespeichertes Projekt enthält nur den Pfad zur CSV, nicht die Daten. Die Korrektur-CSV (<Eigentümerdatei>_korrekturen.csv) enthält ebenfalls Personendaten und liegt deshalb neben dem Export, nicht im Projekt- oder Plugin-Ordner. Das Anzeigefenster für den Eigentümer zeigt nur Name, Anschrift und E-Mail; Konten, Personen-IDs und Kennzeichen bleiben im Tab. (06.10.2026)
  • Fenster auf einem bestimmten Bildschirm öffnen (Qt): Erst winId() aufrufen, damit es ein natives Fenster gibt, dann windowHandle().setScreen(bildschirm), setGeometry(bildschirm.geometry()) und showFullScreen(). Nur move() auf die Koordinaten reicht unter Windows nicht zuverlässig, wenn die Bildschirme unterschiedlich skaliert sind. Die Liste der Bildschirme liefert QCoreApplication.instance().screens() (die QGIS-Anwendung ist eine QApplication); im Mock-Modus gibt es sie nicht. Umgesetzt in sn_verfahrensgebiet/ui/eigentuemer_anzeige.py (Verfahrensgebiet #56), in QGIS noch zu bestätigen. (06.10.2026)
  • QGIS liest Zahlen-Spalten einer CSV als Zahl. Beim Laden als Textdatei-Layer erkennt QGIS Feldtypen; eine PLZ 01067 wird dabei zur Ganzzahl 1067 – in Sachsen beginnt fast jede PLZ mit 0. eigentuemer_suche._plz stellt die Null wieder her. Kennungen wie EIG_KONTO oder PER_ID deshalb als Text vergleichen, nie als Zahl. (06.10.2026)
  • VLN-Upload ersetzt den Serverbestand der VKZ vollständig (PUT). Vor dem Upload sicherstellen, dass alle Teillayer geladen sind.
  • API-Key liegt in QSettings (Registry/Konfigurationsdatei), kein sicherer Schlüsselspeicher. Niemals in Logs oder Tests ausgeben.

Code-Konventionen, die man kennen muss

  • layer.extent() steht im KBS des Layers, nicht im Projekt-KBS. Solange das Projekt in EPSG:25833 steht wie alle sächsischen Daten, fällt das nicht auf. Mit einem anderen Projekt-KBS landen canvas.setExtent(layer.extent()) und map_item.setExtent(layer.extent()) an der falschen Stelle; die Layer selbst rendert QGIS trotzdem richtig (Umprojektion beim Zeichnen). Immer zoom_auf_layer bzw. transformiere_rechteck verwenden (Basis #99). Layoutkarten ohne setCrs folgen dem Projekt-KBS; Gitter (500 Karteneinheiten) und Maßstab setzen Meter voraus. (05.10.2026)
  • Dock-Inhalt ohne Scroll-Bereich verlängert das QGIS-Fenster. Qt verlangt für ein Dock mindestens die Höhe seines Inhalts (beim QTabWidget: des höchsten Tabs). Ist sie größer als der Bildschirm, wächst das Hauptfenster nach unten aus dem Bild, statt dass ein Scrollbalken erscheint. Abhilfe: Inhalt in QScrollArea mit setWidgetResizable(True); in den LNO-Docks erledigt das BaseDockWidget.setWidget (Basis #104). Die VLN-Plugins („VLN Karte“ 2.0, „VLN Karten“ 0.5) haben keine eigene Lösung, ihr Inhalt ist nur kurz genug. (05.10.2026)
  • Legendenelemente im Layout (QGIS 3.44): QgsLayoutItemLegend.adjustBoxSize() wirkt erst, nachdem das Element einmal gezeichnet wurde – beim Anlegen per Code ändert es nichts. Platzbedarf vorher über QgsLegendRenderer(legende.model(), einstellungen).minimumSize(QgsLayoutUtils.createRenderContextForLayout(layout, None)) berechnen; für mehrere Spalten zusätzlich setSplitLayer(True), sonst bleibt ein Layer in einer Spalte. Eine Legende mit setLegendFilterByMapEnabled(True) blendet Layer aus, die nicht in der Karte liegen, und ihre Höhe steht erst nach dem Rendern fest. (02.10.2026, Spike Basis #88) Auch QgsLegendRenderer.minimumSize liefert vor dem ersten Zeichnen die ungefilterte Höhe (Beispiel: 344 statt 177 mm). Verlässlich vermessen: Legende einmal mit geringer Auflösung zeichnen (QgsLayoutExporter(layout).renderRegionToImage(legende.sceneBoundingRect(), QSize(), 25)), danach wirken Filter und adjustBoxSize. (02.10.2026, Basis #93) Mehrspaltige Legenden: Mit setEqualColumnWidth(True) bestimmt der längste Text die Breite aller Spalten. Schmaler wird es mit ungleichen Spalten und setAutoWrapLinesAfter(mm); der Legendentitel bricht dabei nicht automatisch um und bestimmt die Mindestbreite – Zeilenumbruch (\n) im Titel setzen. (02.10.2026, Basis #96) setMinimumSize an Layoutelementen wird nicht im Projekt gespeichert: Nach dem Neuladen schrumpft eine Legende mit „an Inhalt anpassen“ bei der nächsten Größenberechnung wieder (gemessen 180 → 43,7 mm). Mindestgröße am Layout vermerken und beim Laden (readProject) neu setzen. (02.10.2026, Basis #96)
  • Projektvariablen-Schlüssel ohne sn_ übergeben. set_variable("sn_abdeckungslayer", ...) erzeugt sn_sn_abdeckungslayer (Altlast in Druckmodulen; funktioniert nur, weil Lesen und Schreiben denselben Fehler machen).
  • Zwei Schreibweisen für den Verfahrensgebiet-Layer: verfahrensgebiet_layer (Manager, Fachplugins) und verfahrensgebietslayer (print_logic.py). Bis zur Bereinigung nicht auf Gleichheit vertrauen.
  • Layer werden über Anzeigenamen gefunden (BROR_LAYER_NAME usw.). Umbenennungen in der UI brechen Abläufe.
  • print() ist im Code verbreitet, aber kein Logging. Neue Ausgaben über message_wrapper (Nutzer) oder gar nicht; Debug-print vor dem PR entfernen.
  • Testrunner pro Repo (tests/run_tests.py) und Workspace-Runner unterscheiden sich. Für PR-Nachweise zählt scripts/run_tests.py --baseline.
  • Tests der Verfahrensgebiet-Suite sind teils veraltet (erwarten Einzeldatei-/Einzellayer-Schnittstellen vor der Mehrfachauswahl). Vor dem Fixen prüfen, ob der Test oder der Code falsch ist; siehe Baseline.
  • Bezeichner (Layernamen, Dateinamen) nie mit eigenem Regex bereinigen. sanitize_bezeichner aus sn_basis.functions.text_wrapper verwenden – Umlaute, ß, _ und - wurden in mehreren KI-generierten Regexen vergessen (Plugin_SN_Basis #42).
  • Deutscher Text ohne Umlaute/ß ist ein eigenständiges Muster, kein Einzelfall. Bei der Aufarbeitung von #42 fanden sich über alle Fachplugins verteilt MessageBox-Texte, Labels und Docstrings, die wortwörtlich als ASCII generiert wurden (gueltig statt gültig, ueber statt über, Massstab/Groesse als Anzeigetext statt Maßstab/Größe) – typisch für KI-generierten Text, der Sonderzeichen vermeidet. Neuen deutschen Text (Meldungen, Labels, Kommentare, Docstrings) immer mit echten Umlauten/ß schreiben, nicht mit ae/oe/ue/ss behelfen. Vor dem Commit python scripts/pruefe_umlaute.py [<repo>] laufen lassen – findet genau dieses Muster (String-Inhalte und Kommentare mit Leerzeichen, die einen bekannten ASCII-Wortstamm enthalten; technische Bezeichner ohne Leerzeichen werden nicht angetastet). Die Wortstammliste im Skript ist bewusst konservativ (keine Fehlalarme wichtiger als Vollständigkeit) – Ersatz fürs Lesen des eigenen Textes ist sie nicht.

Zusammenarbeit

  • Tool-Gedächtnis ist lokal. Die Claude-Auto-Memory sieht niemand sonst. Geteiltes Wissen nur in diesem Ordner (siehe Issue Basis #36 „shared-memory-architektur“, Kai).
  • Issues sind teils Diskussionen, nicht Aufträge (Label Diskussion). Vor der Umsetzung Konsens im Issue abwarten oder im PR als Annahme kennzeichnen.