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DanielandClaude Sonnet 5 ce795cdc6f Referenzwissen ALKIS/WFS und ALKIS-7-Umstellungscheckliste ergaenzt
Neu in docs/wissen: wfs_dienste.md (ALKIS-WFS-Endpunkte der saechsischen
Dienste, erprobte Anfragen je Objektart, die vom WAF blockierten
Normfaelle) und alkis_objektarten.md (die von sn_verfahrensgebiet
genutzten AAA-Objektarten mit Attributen, Filterkonventionen und den
FlurbG-Werten von artderfestlegung).

Neu in docs/konzept: 09_alkis7_umstellung.md - Vergleich ALKIS 6 (GID 6.0)
gegen ALKIS 7 (GID 7.1) und die konkrete Anpassungsliste fuer
sn_verfahrensgebiet (fest verdrahteter NAS-Namespace, abgeflachte
WFS-Feldnamen, Codelisten, Tests). Als offene Baustelle 14 in STATUS.md
verlinkt.

Quellmaterial (OK-AAA 7.1.2, ALKIS-FSK 2.1.0, EA-Modellexporte, ~180 MB)
liegt lokal unter referenz/ und wird per .gitignore nicht versioniert;
Herkunft ist in alkis_objektarten.md dokumentiert.

Querverweise aus externe_dienste.md, fallstricke.md, docs/README.md
ergaenzt; Glossar um NAS, ZUSO/REO, OK-AAA erweitert.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01NqvdHqySjQMVowB3G3Vf3U
2026-09-04 15:05:07 +02:00

8.9 KiB
Raw Permalink Blame History

Fallstricke und Erkenntnisse

Gemeinsames Gedächtnis: Dinge, die man nicht aus dem Code ablesen kann und die schon einmal Zeit gekostet haben. Kurz, konkret, mit Datum und Quelle. Neue Einträge oben in der passenden Rubrik. Veraltetes löschen, nicht auskommentieren.

Umgebung und Werkzeuge

  • QGIS 3.40 ist seit Januar 2026 End of Life. Aktueller LTR ist 3.44, Stable 4.2 (wird 25.09.2026 LTR). workspace.toml und alle metadata.template stehen noch auf 3.40 offene Produktentscheidung, siehe docs/konzept/07_qgis_tests_plan.md Abschnitt 2. (04.09.2026, QGIS-Release-Fahrplan)
  • Zwei Qt-Welten. QGIS 3.40/3.44 laufen mit Qt5/PyQt5, QGIS 4 mit Qt6/PyQt6. qt_wrapper lädt PyQt6 zuerst, dann PyQt5, sonst Mock. Enum-Zugriffe unterscheiden sich (Qt.AlignmentFlag.AlignTop statt Qt.AlignTop), deshalb nur Wrapper-Aliase verwenden. (09/2026, Code)
  • Mock-Modus ist kein QGIS. python scripts/run_tests.py läuft in Sekunden, prüft aber nur Logik gegen Mock-Klassen. Geometrieoperationen, WFS, Layouts und Signale müssen in QGIS geprüft werden (tests/test_qgis.bat unter Windows). Manuelle QGIS-Tests im PR dokumentieren. (09/2026)
  • openpyxl ist eine harte Abhängigkeit von sn_basis (Excel-Import) und unter Linux-QGIS oft nicht installiert (Issue Verfahrensgebiet #21). requests ist nur optionaler Fallback. Es gibt keine requirements.txt. (09/2026)
  • QGIS lädt Plugins in nicht garantierter Reihenfolge. Fachplugins dürfen in initGui() nicht davon ausgehen, dass sn_basis fertig ist; sn_basis ruft initGui() aller sn_* nach. (Code main.py)
  • Exit-Crash unter QGIS 3.40 entstand durch nicht getrennte Projektsignale beim Unload. Regel: jeder Tab/Manager, der Signale verbindet, bietet cleanup()/teardown_...() und wird beim Schließen aufgerufen. (Basis, assets/plan-qgis340ExitCrashFix.prompt.md)
  • .vscode/ gehört nicht ins Repository. Im Projektwissen wurde er am 04.09.2026 entfernt; brauchbare Einstellungen stehen jetzt in docs/leitfaden/04_werkzeuge_einrichten.md Abschnitt 4.2 zum Kopieren in die Benutzereinstellungen. In Plugin_SN_Basis, Plugin_SN_Plan41, Plugin_SN_Verfahrensgebiet und Plugin_SN_Widmung liegt er noch und enthält Pfade eines einzelnen Arbeitsplatzes (OSGeo-Installationspfad, persönliches Benutzerprofil) nicht als Vorgabe verstehen. (09/2026)

QGIS-Tests (geplant, siehe docs/konzept/07_qgis_tests_plan.md)

  • QT_QPA_PLATFORM=offscreen muss gesetzt sein, bevor die QgsApplication erzeugt wird. Danach wirkt es nicht mehr. (04.09.2026, Recherche)

  • qgis.utils.iface ist nach start_app() None. Entweder pytest-qgis verwenden (patcht automatisch) oder selbst qgis.utils.iface = get_iface() setzen und keine Module zu früh importieren. (04.09.2026)

  • QgsProject.instance() ist global. Ohne Aufräumen zwischen den Tests beeinflussen sie sich gegenseitig. (04.09.2026)

  • Abstürze beim Beenden sind ein bekanntes QGIS-Thema, wenn Layer- oder Canvas-Objekte noch referenziert werden. Gegenmittel: pytest-qgis oder --qgis_disable_exit. (04.09.2026)

  • QgisTestCase.render_layout_check() ist für Plugins nicht nutzbar: es sucht Referenzbilder in einem einkompilierten Pfad des QGIS-Quellbaums. Nur QgsRenderChecker bietet setControlImagePath(). Referenzbilder immer im CI-Container erzeugen, nie unter Windows (Font- und Antialiasing-Unterschiede). (04.09.2026)

  • Modale Dialoge blockieren den Test. Reihenfolge der Gegenmittel: modalen Aufruf per monkeypatch ersetzen, open() statt exec(), erst zuletzt QTimer.singleShot. (04.09.2026)

  • Unter Windows nur python-qgis.bat/python-qgis-ltr.bat verwenden ein normales python -m pytest findet die QGIS-Bindings nicht. (04.09.2026)

  • Gitea ordnet Commits über die E-Mail-Adresse zu. Stimmt user.email nicht mit einer im Gitea-Konto hinterlegten Adresse überein, erscheinen die Commits ohne Zuordnung zum Benutzer. Für dieses Projekt gilt die dienstliche Adresse (@lfulg.sachsen.de). Wer den Rechner auch privat nutzt, setzt sie je Repository mit git config --local statt global. Nachträglich nur durch Umschreiben der Historie korrigierbar. (04.09.2026)

Release und Versionen

  • Der Release-Workflow baut den Kopf des Kanal-Branches, nicht den getaggten Commit (git checkout "$CHANNEL" in Repository:hidden/workflows). Tag nur setzen, wenn der Kanal-Branch auf dem gewünschten Stand ist. (09/2026)
  • metadata.txt nie von Hand pflegen. Sie wird beim Release aus .gitea/templates/metadata.template erzeugt. Die im Repo liegende Datei ist ein Abbild des letzten Builds und kann irreführende Versionen/URLs zeigen (Issue Verfahrensgebiet #26). (09/2026)
  • Stable-Kanal ist leer, ein Branch dafür existiert nicht; ein Tag ohne Suffix würde derzeit fehlschlagen. Der Branch muss exakt stable heißen, weil der Release-Workflow in Repository:hidden/workflows git checkout "$CHANNEL" ausführt und $CHANNEL aus dem Tag-Suffix stammt. Anlegen: docs/konzept/08_repo_einrichten.md (ADR 0007). (04.09.2026, Workflow gelesen)
  • Repo-Name ≠ Paketname. Plugin_SN_Basis wird als sn_basis installiert (Gitea-Variable ZIP_FOLDER). Importe im Code verwenden immer den Paketnamen.
  • Bekannte Metadata-Fehler: Plan41-Template verweist auf Plugin_Test_Action als Repository; FLT-Template auf Plugin_SN_Neu; Widmung trägt Version 4711-unstable. (Gesamtüberblick 09/2026)
  • Workspace-Dateien in Release-ZIPs. Der rsync-Schritt schließt nur .git, .gitea, .gitignore, __pycache__ aus. AGENTS.md, CLAUDE.md, .agents/, .claude/, docs/, tests/ werden mit ausgeliefert, bis die Excludes ergänzt sind (offener Punkt).

Daten und Dienste

  • WFS-Beschränkungen der sächsischen ALKIS-Dienste: POST/GML-Filter werden blockiert, URL-Länge ist begrenzt, serverseitige Feature-Limits. Deshalb arbeiten Flurstücks- und Grenzpunktabrufe mit BBOX, gemarkungsweisen Batches und Nutzerdialogen. Nicht „vereinfachen“, ohne das gegen den Dienst zu testen. Vollständig mit erprobten Anfragen: docs/wissen/wfs_dienste.md, Objektarten/Attribute: docs/wissen/alkis_objektarten.md. (Verfahrensgebiet, Code)
  • Zwei Linklisten. Zentrale Linkliste/linkliste.csv (Spalten id;gruppe;ebene;inhalt;url;provider;stil) und die vom Plugin genutzte Plugin_SN_Plan41/assets/Linkliste.xlsx (ident, gruppe, kartenebene, inhalt, link, provider, stildatei) sind nicht verbunden. Änderungen an Diensten in beiden nachziehen, bis die Zusammenführung entschieden ist. (09/2026)
  • ArcGIS-REST-Layer nicht nach Nummer deuten. Gleiche Layer-URLs werden in der Linkliste und im Alternativansatz unterschiedlich benannt; Bedeutung und Geometrie immer gegen die Dienstmetadaten prüfen. (Vergleich Alternativansatz 09/2026)
  • CRS: Plan41 und VLN-API arbeiten in EPSG:25833. Der Alternativansatz erzeugt EPSG:25832. Für neue Layer 25833 verwenden, bis eine Entscheidung dokumentiert ist.
  • Shape-Import erwartet Feld FBSchl mit 901/10110F (Neuordnungsgebiet) oder 901/10120F (Neuvermessungsgebiet). Exporte mit abweichendem Feldnamen (FBSchl.) wurden bis 26.8.3 abgewiesen; seit PR Verfahrensgebiet #45 (02.09.2026, 26.8.4-unstable) ist die Feldsuche tolerant. Neue Exportvarianten trotzdem gegen die Erkennung testen.
  • VLN-Upload ersetzt den Serverbestand der VKZ vollständig (PUT). Vor dem Upload sicherstellen, dass alle Teillayer geladen sind.
  • API-Key liegt in QSettings (Registry/Konfigurationsdatei), kein sicherer Schlüsselspeicher. Niemals in Logs oder Tests ausgeben.

Code-Konventionen, die man kennen muss

  • Projektvariablen-Schlüssel ohne sn_ übergeben. set_variable("sn_abdeckungslayer", ...) erzeugt sn_sn_abdeckungslayer (Altlast in Druckmodulen; funktioniert nur, weil Lesen und Schreiben denselben Fehler machen).
  • Zwei Schreibweisen für den Verfahrensgebiet-Layer: verfahrensgebiet_layer (Manager, Fachplugins) und verfahrensgebietslayer (print_logic.py). Bis zur Bereinigung nicht auf Gleichheit vertrauen.
  • Layer werden über Anzeigenamen gefunden (BROR_LAYER_NAME usw.). Umbenennungen in der UI brechen Abläufe.
  • print() ist im Code verbreitet, aber kein Logging. Neue Ausgaben über message_wrapper (Nutzer) oder gar nicht; Debug-print vor dem PR entfernen.
  • Testrunner pro Repo (tests/run_tests.py) und Workspace-Runner unterscheiden sich. Für PR-Nachweise zählt scripts/run_tests.py --baseline.
  • Tests der Verfahrensgebiet-Suite sind teils veraltet (erwarten Einzeldatei-/Einzellayer-Schnittstellen vor der Mehrfachauswahl). Vor dem Fixen prüfen, ob der Test oder der Code falsch ist; siehe Baseline.

Zusammenarbeit

  • Tool-Gedächtnis ist lokal. Die Claude-Auto-Memory sieht niemand sonst. Geteiltes Wissen nur in diesem Ordner (siehe Issue Basis #36 „shared-memory-architektur“, Kai).
  • Issues sind teils Diskussionen, nicht Aufträge (Label Diskussion). Vor der Umsetzung Konsens im Issue abwarten oder im PR als Annahme kennzeichnen.